90 Jahre Orchestra della
Svizzera italiana

Das Orchestra della Svizzera Italiana mit dem Dirigenten Enrico Onofri

Das Orchestra della Svizzera italiana (OSI) feierte am 16. Oktober 2025 mit einem Festkonzert und einer Buchveröffentlichung sein neunzigjähriges Bestehen. Auf dem Programm standen vier Werke mit einem engen Bezug zum Orchester. Den Beginn machte die Ouvertüre „Campo Marzio“ (1937) von Ernst Krenek, benannt nach dem Quartier in Lugano, wo damals das Radio seinen Sitz hatte.

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Das Calancatal wird nicht entleert

Calancatal, Val Calanca, CaucoDas Calancatal – italienisch Val Calanca – muss einem Städter vermutlich als Inbegriff von Provinz erscheinen: ein Alpental im Abseits, kaum bevölkert, der Zugang durch eine Schlucht erschwert. Also bestenfalls ein bescheidener Ferienort, denkt er sich, hier kann man beim Anblick des einfachen Landlebens den Stress ein wenig abbauen, aber sonst: tote Hose. „Das Calancatal wird nicht entleert“ weiterlesen

Fernsehen und Musik, wieder einmal

Hier sind künftig auch die Kolumnen zu lesen, die alle paar Monate unter dem Titel „Carte blanche“ in der „Schweizer Musikzeitung“ erscheinen; den Beginn macht dieser Kommentar zur Problembeziehung Fernsehen und Musik aus der Ausgabe 4/2018.

Musik ist eine reine Hörkunst, so glaubt man und schaut im Konzert dann doch gebannt den Ausführenden zu, wie sie ihre Töne produzieren. In der Oper läuft ohne Sehen schon gar nichts, und bei den Rockkonzerten „Fernsehen und Musik, wieder einmal“ weiterlesen