
Von Apokalypse ist in den Medien schnell die Rede, wenn von einer besonders schweren Katastrophe berichtet wird. Dabei hat das Wort eine ganz andere Bedeutung als es der tägliche Sprachgebrauch nahelegt. In der Musik ist die Apokalypse seit Jahrhunderten ein großes Thema, die Darstellungen reichen weit in mythologische und religiöse Bereiche hinein.
„Die Apokalypse als Thema der Musik“ weiterlesen
Beim Komponieren sei er stark vom Wetter beeinflusst, meinte George Benjamin 2012 in einem Gespräch in München über sein Orchesterstück „Palimpsest“ mit leichtem Augenzwinkern, und präzisierte: „Ich liebe vor allem etwas, das in Großbritannien selten ist, das man aber hier in München, wo die Berge nahe sind, ganz bestimmt kennt: Sonnige Wintertage mit tiefem Lichteinfall und keine Wolken.
„Die Zeiten klingen zusammen, nicht im Sinne einer Harmonie, sondern oft genug als Widerspruch“, heißt es in einer Notiz von Hans Zender zu seinen „komponierten Interpretationen“, den künstlerischen Neudeutungen alter Werke. Es ist ein typischer Zender-Satz. Und am Schluss seiner Überlegungen zur kreativen Neulektüre alter Werke fasst er seine von wachem Einfühlungsvermögen geleitete Künstlerhermeneutik so zusammen: 