Komitas
und die armenische Musik

Komitas Vardapet

Die armenische Musik kann auf eine uralte Tradition zurückblicken, und Komitas Vardapet (1869-1935) ist der Komponist, der die Tradition für die Gegenwart fruchtbar gemacht hat.

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Die Dickinson Collection:
Robert und Clara Schumann

Arbeit an der Dickinson CollectionDie Dickinson Collection: Das sind Notenautographe, Drucke, Briefe und mehr von Robert und Clara Schumann und anderen. Die Musikwissenschaftler Jürgen Thym und Ralph P. Locke haben die wertvolle Sammlung vor über 45 Jahren an einem See im Upstate New York ausfindig gemacht und schildern nachfolgend die Umstände ihrer Entdeckung.

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Wir sind vielleicht die einzigen Musikwissenschaftler, die es in die Seiten des National Enquirer geschafft haben, ein wöchentlich erscheinendes Blatt, das etwa mit der deutschen Bild-Zeitung und anderen Erzeugnissen der Boulevardpresse verglichen werden kann; das Blatt war schon damals und ist noch heute eine Skandalberichten zugeneigte Zeitung und gewiss kein Ort, an dem man musikwissenschaftlich zu Ehren kommen kann.  Die Geschichte unserer Forschung Ende der 1970er Jahre, die uns, wenn auch nur ganz kurz, skandalträchtige Berühmtheit verschaffte, möchten wir mit interessierten Lesern teilen.

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Luigi Nono 100

Luigi Nono Portätfoto

Luigi Nono wurde am 29. Januar 1924 in Venedig geboren. Im Hinblick auf den bevorstehenden 100. Geburtstag wird hier auf der Beckmesser-Seite – soweit ersichtlich zum ersten Mal – die Niederschrift der Tonaufnahme einer hochkarätig besetzten Podiumsdiskussion veröffentlicht, die am 2. Februar 1991 in der Berliner Akademie der Künste zum Gedenken an den im Jahr zuvor verstorbenen Komponisten stattfand.

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Vokalwerke von George Benjamin

 

Vokalwerke von George Benjamin sind in seinem Werkverzeichnis bis 2012 eher schwach vertreten.  Er ist ein Komponist mit einem feinen Gespür für eine ausgewogene Klangdramaturgie und die richtigen Farbmischungen. Instrumentale Werke stehen daher lange im Zentrum  seines Schaffens. „Vokalwerke von George Benjamin“ weiterlesen

Writing Responsibly for the General Reader

How to write for non-specialist readers? acques Offenbach, "La Périchole".How should a critic or scholar write for non-specialist readers? A lifelong music critic and musicologist reports here on challenges he has faced and comments on two encounters—fifty years apart, in 1971 and in 2020—that he has had with Offenbach’s operetta La Périchole.

by Ralph P. Locke

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Siemens-Musikpreis für George Benjamin

Beim Komponieren sei er stark vom Wetter beeinflusst, meinte George Benjamin 2012 in einem Gespräch in München über sein Orchesterstück „Palimpsest“ mit leichtem Augenzwinkern, und präzisierte: „Ich liebe vor allem etwas, das in Großbritannien selten ist, das man aber hier in München, wo die Berge nahe sind, ganz bestimmt kennt: Sonnige Wintertage mit tiefem Lichteinfall und keine Wolken. „Siemens-Musikpreis für George Benjamin“ weiterlesen

CD-Taufe mit Werken von Michael Quell

Das Ensemble der gelbe klang bei der CD-Taufe mit Michael Quell, Schwere Reiter MünchenDie neue CD von Michael Quell mit Kompositionen aus den Werkreihen „energeia aphanés“ und „String“ (2013-2019) erlebte nun im Münchner Veranstaltungszentrum Schwere Reiter ihre CD-Taufe (Programm). Es war das erste Live-Konzert im Schwere Reiter nach einer langen Corona-Pause. Interpreten waren das 2020 gegründete Ensemble Der Gelbe Klang, das auch auf der CD zu hören ist. „CD-Taufe mit Werken von Michael Quell“ weiterlesen

Noriko Kawakami: Kreativität und Kraft

Noriko Kawakami CD NeosNoriko Kawakami, die 1987 von  Japan nach Europa kam und zuerst bei Klaus Huber, dann bei Nicolaus A. Huber studierte, hat im kulturellen Spannungfeld zwischen Ost und West zu ihrer eigenen Musiksprache gefunden. Es ist die Sprache einer starken Persönlichkeit. „Noriko Kawakami: Kreativität und Kraft“ weiterlesen

Bachakademie Stuttgart
mit Händels „Messiah“

Bach-Akademie Stuttgart: Die Gaechinger Cantorey
Bach-Akademie Stuttgart: Die Gaechinger Cantorey

Die Internationale Bachakademie Stuttgart hat unter dem Titel Barock@home eine Serie von Podcasts gestartet, und der erste ist dem Oratorium „Messias“ von Bachs Zeitgenossen Georg Friedrich Händel gewidmet. Wer nun denkt: „Messias, den kennen wir doch längst“, wird beim Hören des fünfviertelstündigen Streams eines Besseren belehrt. Man ist danach um vieles klüger und hört das Werk, das in einer Eigenaufnahme ausschnittweise eingeblendet wird, mit anderen Ohren. „Bachakademie Stuttgart
mit Händels „Messiah““
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Bettina Skrzypczak und die Magie der Klänge

Foto Bettina SkrzypczakEine unverstellte Freude am Klang, starke Energieströme und ihre Kehrseite, die Konzentration auf das Verborgene und Leise, gehören zu den prägenden Merkmalen der Werke von Bettina Skrzypczak, und in jüngster Zeit haben sie sich noch verfeinert. Ihre Musik ist durch all die Jahre hindurch stets jung geblieben und legt eine kommunikative Offenheit an den Tag, die in ihrer Art einzigartig ist. Der nachfolgende Text nimmt einige ihrer früheren Werke näher unter die Lupe und entwirft ein Portrait der Komponistin, die im Februar 2020 mit dem renommierten Heidelberger Künstlerinnenpreis ausgezeichnet wurde. „Bettina Skrzypczak und die Magie der Klänge“ weiterlesen